Am 12. Juli: NEIN zur FUSION !

Gepostet am 11. Juli 2015 Allgemein

P1140648swEine heiße Diskussion fegt durch unsere Stadt. Kurt Gribels CSU, zusammen mit der SPD wollen die Energiesparte der Augsburger Stadtwerke mit Erdgas Schwaben Fusionieren lassen. Am liebsten hätten sie uns gar nicht gefragt, was wir, die Augsburger, von der geplanten Fusion unserer Energieversorgung halten. Doch in spektakulären zwei Bürgerbegehren haben wir unser Recht den auf fünf Jahren gewählten Steuergeldverschleuderern entrissen

Die Reaktion der Stadt ist eine massive Werbekampagne für die Fusion. Nachdem die Schlipsträger der Stadtwerke zusammen mit Hilfe der Stadt Augsburg systematisch ihre Belegschaft über angebliche Vorteile der Fusion eingelullt hatten, ohne dort auch Kritikern in angemessener Weise Raum zu verschaffen. Ursprünglich hatte der Betriebsrat einefür Interne Zwecke gedachte Umfrage über die Meinung der Kollegen zu diesem Thema gestartet. Das sehr knappe, sich für die Fusion aussprechende Ergebnis, wurde jedoch sofort von unseren Fusions-Befürwortern der Stadtregierung zu einer massiven, aus Steuergeldern finanzierten Pro-Fusionskampagne instrumentalisiert, die das gesamte Stadtbild prägt.

Wir sagen Schluss damit!! Es sind nicht die Angestellten der Stadtwerke, die über den Verbleib unserer kommunalen Energieversorgung in Bürgerhand zu entscheiden haben. Es sind wir, die wir die Leidtragenden sind von einer miserablen Stadtpolitik, von stetig steigenden Mietkosten, quasi nicht vorhandenem sozialen Wohnungsbau, steigenden Kosten im öffentlichen Nahverkehr, rapide in die Höhe schießenden Stromkosten und vermodernden Schulen .

Und wir sagen NEIN! Zur Fusionierug. Sie rettet keine Arbeitsplätze, sondern sie vernichtet sie. Der einzige der überhaupt in der Lage ist die Arbeitsplätze bei den Stadtwerken zu sichern und neue zu schaffen, ist der Kommunale Träger der Stadtwerke Augsburg. Das sind Sie Herr Gribel! Indirekt drohen sie durch ihre Kampagne mit der Vernichtung von Arbeitsplätzen. Die mafiöse Verschmelzung unserer CSU Regierung mit den Interessen der profitgeilen Wirtschaft hat schon genug angerichtet. Zuerst der überzogen teure Umbau des Königsplatzes, dann die überdimensionierte Theatersanierung, die undurchdachte Untertunnelung des Hauptbahnhofes und jetzt das.

Was kommt als nächstes? Die Privatisierung des Wassers? Wir sagen bis hierher und nicht Weiter!
Stürzt die Macht der Banken und Konzerne!
Für eine Umverteilung von oben nach unten!
Gegen eine Verschleuderung unseres
öffentlichen Eigentums!